Das Sahnehäubchen

Der Milchschaum ist im wahrsten Sinne des Wortes das Sahnehäubchen auf dem Kaffee! Einen hervorragenden Cappuccino und einen perfekten Latte Macchiato gelingt Ihnen nur mit einer cremigen Milchschaumkrone, die darüber hinaus auch optisch das Getränk abrundet. Dieser Milchschaum kann dabei sowohl mit frischer Milch, als auch mit Milchpulver, dem sog. Topping, hergestellt werden. Doch hier stellt sich die Frage, welche Vor- und Nachteile das Topping gegenüber der frischen Milch hat. Welche Gründe gibt es, sich für einen Kaffeevollautomat mit Milchpulver oder für einen Vollautomat mit Frischmilch zu entscheiden?

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Kaffeevollautomat mit Milchpulver – Was genau ist Milchpulver?

Das Topping ist nicht zu verwechseln mit herkömmlichen Kaffeeweißer. Während Kaffeeweißer meist aus Glukosesirup, Fett, Milchzucker und anderen Bestandteilen, wie Zucker und Trennmittel, besteht, wird das sogenannte Topping aus frischer Milch hergestellt. Der frischen Milch wird durch ein besonderes Verfahren das Wasser vollständig entzogen und damit haltbar gemacht. Im Vergleich zum Kaffeeweißer ist der Geschmack des Toppings wesentlich besser, da der Eiweiß- und Fettgehalt höher ist.

Zur Herstellung von 1 kg Milchpulver werden ca. 6 bis 7 Liter Milch benötigt.

Kaffeevollautomat mit Milchpulver – verschiedene Varianten

Mittlerweile gibt es Milchpulver in verschiedenen Varianten. So zum Beispiel können Sie laktosefreies Topping sowie Milch-Topping mit 100% Magermilch-Anteil erwerben. Durch Zugabe von Wasser und anschließendem Aufkochen ist Milchpulver schnell und unkompliziert wieder trinkbar.

Kaffeevollautomat mit Milchpulver – der Geschmack

Wenn das Topping aus frischer Vollmilch hergestellt wurde, ist es geschmacklich kaum von dieser zu unterscheiden. Die Kaffeevollautomaten können das Milchpulver ebenso aufschäumen, wie frische Milch. Hierbei ist sogar zu erwähnen, das der aus Topping hergestellte Milchschaum viel stabiler ist und länger hält, als der aus frischer Milch hergestellte Milchschaum.

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Exkurs: Arabica und Robusta Bohnen

Nicht nur die Qualität der Milch bzw. des Milchpulvers spielt eine wesentliche Rolle bei der Herstellung eines hervorragenden Kaffees. Die Bohne ist die Grundlage jeden guten Kaffees. Informieren Sie sich hier bei uns über die beiden häufigsten Arten: den Coffea Arabica und den Coffea Robusta!

Kaffeevollautomat mit Milchpulver – Die Vorteile

Der deutlichste Vorteil gegenüber der frischen Milch ist die lange Haltbarkeit. Da es sich um ein trockenes, nahezu vollständig dehydriertes Produkt (3% bis 4% unfreies Wasser) handelt, lässt es sich besser konservieren. Vollmilchpulver ist im Regelfall 6 Monate haltbar, während es Magermilchpulver sogar auf bis zu 3 Jahre Haltbarkeit bringt. Die kürzere Haltbarkeit des Vollmilchpulvers liegt an dem darin enthaltenen Fett, welches im Laufe der Zeit oxidiert und für einen schlechteren Geschmack sorgt.

Der aus dem Topping hergestellte Milchschaum ist stabiler und hält deutlich länger, als Milchschaum auf der Basis frischer Milch.

Milchpulver ist deutlich hygienischer zu handhaben, als die Frischmilch. Es kann hier kaum passieren, dass Sie ein verdorbenes Produkt verwenden, da Milchpulver sehr lange haltbar ist. Zudem lässt sich  Milchpulver problemlos verarbeiten und hinterlässt kaum Rückstände in den Kaffeevollautomaten. Bei frischer Milch hingegen können in den Schläuchen und in dem Milchbehälter bei ungenügender Reinigung schnell Bakterien entstehen.

Ein weiterer Vorteil sind die geringeren Kosten für Lagerung und Transport. Es können größere Mengen längere Wege zurücklegen, da keine Kühlung notwendig ist und auch in Regionen transportiert und gelagert werden, die extreme Temperaturen aufweisen.

Ein Kilo Milchpulver entspricht etwa einer Menge von 10 Litern frischer Milch. Damit besteht auch in der platzsparenden Lagerung ein erheblicher Vorteil gegenüber Frischmilch.

Bietet die frische Milch nun überhaupt noch einen Vorteil gegenüber dem Topping?

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In der frischen Milch sind mehr Vitamine und wertvolle Inhaltsstoffe, als im Topping. Durch die Herstellung des Milchpulvers geht ein Teil der Inhaltsstoffe verloren. Häufig werden den Milchpulvern deshalb nachträglich Vitamine etc. zugesetzt. Das fällt besonders bei Magermilchpulver ins Gewicht, da der Vollmilch während der Pasteurisation bereits viele Inhaltsstoffe verloren gehen. Wird aus der Magermilch nun Milchpulver hergestellt, gehen erneut wertvolle Vitamine verloren.

In frischer Vollmilch oder Magermilch sind des Weiteren keine Zusatzstoffe, wie beispielsweise Stabilisatoren, oder zusätzlicher Zucker enthalten, wie das in manchen Milchpulverprodukten der Fall ist. So bleibt Ihre Kaffeespezialität ganz natürlich.

Auch die frische Milch ist in verschiedenen Variationen erhältlich. So können Sie auf laktosefreie Milch oder pasteurisierter Milch zurückgreifen. Letztere können Sie überdies die Milch länger und auch ungekühlt aufbewahren.

Der genannte Nachteil in Bezug auf die Hygiene lässt sich ebenfalls etwas begradigen. Denn nicht nur die Milch und die Milchreste in den Schläuchen machen einen Kaffeevollautomat für Bakterien interessant. Sondern auch die warmen und feuchten Bedingungen, die Kaffeereste sowie die Kalkablagerungen sind optimale Lebensbedingungen und hervorragende Nahrungsgrundlagen für Bakterien. Unabhängig davon, ob Sie nun frische Milch oder Milchpulver verwenden, die Reinigung des Kaffeevollautomaten sollte immer ernst genommen und täglich durchgeführt werden.

Zwar ist Milchpulver länger haltbar und einfacher zu lagern und zu transportieren. Dennoch ist die Handhabung des Toppings an Bedingungen geknüpft. Gelagert werden sollte das Topping in geschlossenen Behältnissen und an einem trockenen Ort. Wenn das Topping Feuchtigkeit aufnimmt, wird es zunächst sandig, bis es dann kristallisiert und unlöslich wird. Auch wirkt sich direkte Sonneneinstrahlung nachteilig auf den Geschmack aus.

Ein wesentlicher Nachteil bei der Herstellung von Milchpulver aus frischer Milch oder Magermilch, ist der erhöhte Energieaufwand.

Milchpulver – weitere Verwendung

Im Rahmen des Kaffeegenusses ist Milchpulver eine Variante zur frischen Milch, aber stellt keine Notwendigkeit dar. Das Milchpulver findet allerdings auch und besonders dort Verwendung, wo die infrastrukturellen und klimatischen Verhältnisse für die Herstellung, den Transport und die Lagerung von frischer Milch denkbar ungünstig sind. Beispielsweise in Katastrophengebieten und heißen und trockenen Regionen mit Nahrungsmittelunterversorgung  spielen haltbare, trockene Lebensmittel eine lebensnotwendige Rolle.

Aus Milchpulver wird des weiteren Käse, Jogurt und Süßwaren hergestellt. Darüber hinaus ist das Milchpulver Grundlage von Babynahrung.

Milchpulver bietet sich überdies auf längeren Reisen an, da es problemlos (geschützt vor Feuchtigkeit) im Gepäck mitgenommen werden kann.

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